was zwischen uns steht. Fotografie als Medium der Chronik

was zwischen uns steht. Fotografie als Medium der Chronik
Akademie der Künste,
Pariser Platz 4

In einer Zeit voller Krisen und Polarisierungen stellt die Ausstellung die Frage, welche Rolle Fotografien und Texte in der Vermittlung von Realität spielen. Bilder prägen unsere Wahrnehmung, verstärken Spaltungen und werden selbst zum Medium der Polarisierung.

Doch können Bilder auch Brücken bauen?


Die gezeigten Arbeiten brechen mit einfachen Gewissheiten und stellen neue Möglichkeiten des Erzählens und Verstehens in den Mittelpunkt. Themen wie Herkunft und Bildungschancen, die Ausgrenzung von Menschen mit Migrationsgeschichte, die Nachwendezeit oder gesellschaftliche Radikalisierungen werden in Mikrogeschichten beleuchtet.
Aktuelle Konflikte wie der Krieg Russlands gegen die Ukraine und die Lage im Nahen Osten werden ebenfalls in kritischer Distanz betrachtet – ohne plakative Aussagen, sondern fragend und reflektierend.

Ergänzt werden die zeitgenössischen Werke durch Archivmaterialien aus der Akademie der Künste, darunter aus den Archiven von John Heartfield und Walter Benjamin. Diese historischen Dokumente verleihen der Ausstellung eine erinnerungspolitische Dimension.

Die Kuratorin Maren Lübbke-Tidow hebt mit der Ausstellung die Bedeutung der kleinen Geschichten hervor, die für das Verständnis von Geschichte unverzichtbar sind:

„Der Chronist, welcher die Ereignisse hererzählt, ohne große und kleine zu unterscheiden, trägt damit der Wahrheit Rechnung, daß nichts, was sich jemals ereignet hat, für die Geschichte verloren zu geben ist.“ (Walter Benjamin)

Die Ausstellung versammelt Werke von rund 20 Künstler*innen.

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