Eröffnung mit Thomas Krüger
Präsident der Bundeszentrale für Politische Bildung
Panel I
mit Alexia Pooth, Uwe Warnke, Achim Freyer
Wie wurden Künstler:innen aus der DDR und dem Ostblock im Westen rezipiert, wie waren sie auf den großen internationalen Ausstellungen wie der documenta 1977 vertreten? Und welche Rolle spielte die DDR-Avantgarde? Der Bildende Künstler und Theatermacher Achim Freyer war 1977 Teilnehmer der documenta 6, bei der erstmals auch die DDR-Malerei ausgestellt wurde.
Die Kunsthistorikerin Alexia Pooth eröffnet mit ihren Forschungen im documenta Archiv einen neuen Blick auf die kulturpolitischen Rahmenbedingungen der internationalen Kunstszene. Der Schriftsteller und Kurator Uwe Warnke erschließt mit seinem großen Interview Archiv Transformationsprozesse in der zeitgenössischen bildenden Kunst in Deutschland eine komplexe Perspektive auf die Kunstszenen in West und Ost.
Panel II
mit Andrea Pichl, Mark Lammert, Heinz Havemeister
Wie haben sich Widerstand und individuelle Freiheit in der Bildenden Kunst ausgedrückt? Welche Strategien wurden genutzt, radikale Positionen zu entwickeln oder im Untergrund fortzuschreiben? Und wie wirken diese Strategien nach dem Fall der Mauer international weiter?
Die Künstlerin und Kuratorin Andrea Pichl aktualisiert Strategien des Widerstands in ihren aktuellen Ausstellungen ebenso wie der Bildende Künstler, Bühnenbildner und Hochschullehrer Mark Lammert.
Der Autor, Musiker und Kurator Heinz Havemeister fragt nach der Tyrannei des Intimen und den Bedingungen von Öffentlichkeit in den Künsten. Wie behauptet sich künstlerische Freiheit zwischen Kulturpolitik und Markt?
Konzept und Moderation Johannes Odenthal
Eine Veranstaltung des Schloss Biesdorf in Kooperation mit der Achim Freyer Stiftung im Rahmen der Ausstellung ACHIM FREYER BILDER.
EINTRITT FREI
Anmeldung erforderlich
Dauer: 4 Stunden