Luise. Archäologie eines Unrechts

Luise. Archäologie eines Unrechts
Fałków, April 1941. Der junge Pole Walerian wird zur Zwangsarbeit nach Bremen verschleppt. Auf dem Hof bleibt er nur zehn Tage, hat Sprachprobleme, bekommt Heimweh. Plötzlich brennt die Scheune. Die Bäuerin lässt ihn abholen, die Gestapo bringt ihn ins KZ Neuengamme. An ihm soll ein Exempel statuiert werden.

Stefan Weger gibt Einblicke in die Geschichte Walerians und der Bauerstochter Luise, Wegers Urgroßmutter, die auf tragische Weise zum Schicksal des Jungen beitrug. Als Teil der vierten Nachkriegsgeneration stellt er Fragen nach Schuld, Verantwortung und zeitgemäßen Formen des Erinnerns.Der Dokumentarfotograf und Fotojournalist Stefan Weger lebt in Berlin und arbeite u.a. für den Tagesspiegel. Er studierte Sozialwissenschaften, Wirtschaft und Politik und Fotografie an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin.

Die Ausstellung entstand in den Jahren 2018 bis 2021 und wurde erstmals im Rahmen der Ausstellung VIERZEHN der Absolventenklasse 2020/21 der Ostkreuzschule für Fotografie ausgestellt. Zur Ausstellung erschien ein Künstlerbuch (Auflage 75).

Veranstaltungsort
Britzer Str. 5 12435 Berlin -
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