Der Aufschwung der AfD zur zweitstärksten Partei im Parlament hat nicht nur die politische Kultur deutlich nach rechts verschoben. Der Rechtsruck ist mittlerweile auch im Alltag deutlich spürbar. Nicht nur in den Nachrichten, sondern auch von Freund*innen und Bekannten hören wir, dass sie sich vermehrt mit rechten Übergriffen auseinandersetzen müssen. Vor allem Menschen, die nicht ins engstirnige Weltbild der AfD und ihrem Klientel passen – Menschen mit Migrationshintergrund, queere oder offen homosexuelle Menschen, FLINTAS, Alternativ@s – werden angepöbelt und teilweise sogar körperlich angegriffen.
Zusätzlich nehmen wir vermehrt Nazi-Propaganda mit rassistischem, queerfeindlichen, homophoben Inhalt in den Straßen wahr – als Aufkleber auf Laternenmasten oder Sprühereien an den Wänden.
Kurz gesagt: Der Rechtsruck im Parlament macht auch vor unserem Alltag nicht halt. Und das macht uns Angst. Deshalb denken wir, dass es höchste Zeit ist, uns über unsere Erfahrungen auszutauschen und der Bedrohung von Rechts entgegenzuwirken. Überall – auch hier in Kreuzberg.
Kreuzberg hat sich für uns immer dadurch ausgezeichnet, dass verschiedene Lebensentwürfe nebeneinander existieren. Alle werden mit dem Respekt behandelt, den sie allen anderen entgegenbringen. Egal, wo man herkommt, wie man aussieht oder wen man liebt.
Aber auch vor diesem Kreuzberg – von dem wir denken, dass es das trotz der Veränderungen der letzten Jahre noch gibt – macht der Rechtsruck keinen Halt. Der gefühlte Anstieg an Übergriffen zeigt, dass rechte Kräfte auch hier ein Klima der Angst erzeugen wollen.
Um dem schon frühzeitig entgegenzuwirken laden wir herzlich zu einem Treffen ein.
Dort wollen wir uns austauschen und kennenlernen. Und zusammen Pläne schmieden, wie wir dem Rechtsruck in Kreuzberg aktiv entgegentreten können. Als solidarische Nachbar*innen in solidarischen Kiezen. Sie kommen nicht durch – ¡No Pasarán!
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